Heinrich Hansjakob - Seine Tagebücher  
     
 

In den sog. Tagebuchblättern zeichnete der Schriftsteller überraschend wenig über sein eigenes Leben und Schaffen auf. Sie enthalten vorwiegend Beschreibungen von Ereignissen und Begegnungen, Gedanken und Stellungnahmen. Es sind kleine Erzählungen historische, politische und poetische Texte mit vielen Aspekten vom Moralischen bis zum Landeskundlichen, vom Sozialpolitischen bis zur Geschichtsdarstellung. Der Band In der Karthause ist ein Musterbeispiel hierfür.

Im Paradies, Stille Stunden, Abendläuten, Allerseelentage sind besinnliche Erinnerungsbücher mit Naturschilderungen und Charakterdarstellungen, aber auch mit scharfen kritischen Äußerungen aus Hansjakobs Feder. Seine Lebensanschauung war neben seiner Weltläufigkeit und der ihm eigenen Weitsicht mitunter von tiefem Kulturpessimismus geprägt.

 

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